Systemisches Familienstellen

 

"Die Vergangenheit muss reden und wir müssen zuhören

vorher werden wir und sie keine Ruhe finden"


Erich Kästner

 

 

 

Viele unserer unangenehmen Gefühle (Schuld, Wut, Selbstzweifel, Einsamkeit, Angst Schüchternheit, Selbstwertgefühl, Trauer u.a.), belastenden Lebenssituationen und Verhaltensmuster, die uns immer wieder beschäftigen und stören, haben ihren Ursprung in unserer Herkunftsfamilie. Wir fühlen uns in unserer Entwicklung blockiert und können mit unserem Leben nicht in Frieden kommen. Wir fühlen uns nicht dazugehörig, nicht "richtig" und finden unseren Platz im Leben nicht.

Da wir auf einer tiefen Ebene mit unserer Familie und unserer Vorfahren verbunden sind, übernehmen wir, aus "blinder" Liebe zu ihnen, ihre Schicksale, auch wenn wir sie gar nicht persönlich kennen. All dies geschieht unbewusst und wir bemerken diese "Verstrickungen" nicht einmal.

 


Mit der Methode des "Stellens", können Dynamiken in einem System, sichtbar und bewusst gemacht werden.

Eine Person formuliert ihr Anliegen (Klient), dann werden Stellvertreter aus dem Kreis der Anwesenden als Familienmitlgieder oder als eigene Anteile ausgewählt. Diese Stellvertreter werden im Raum aufgestellt - gemäss dem inneren Bild des Klienten. Die Stellvertreter nehmen an ihren Plätzen, durch das sogenannte "wissende Feld", Veränderungen, in ihrer körperlichen Befindlichkeit und ihren Gefühlen wahr.

 

Die Wahrnehmungen der neutralen Stellvertreter geben wertvolle Hinweise zum Verstehen der verborgenen Dynamik. Über klärende Sätze, Aussprechen von Würdigungen, Achten des Schicksals, Verändern des Platzes suchen wir gemeinsam nach einer heilsamen Ordnung, welche den Klienten mit seinem Potential und der aufbauenden Kraft ihrer Herkunft verbindet.